In der Sache UBS (Keller-Suter gegen Ermotti) hatte ich mich als AT1-Geschädigter des CS-Debakels bereits früher aus der Froschperspektive geäussert. Wenn sich Keller-Suter durchsetzt, ist die Selbstverzwergung des Landes einen Schritt weiter. In solchen Momenten gibt es zur Ablenkung nichts Besseres als eine zweitägige Velofahrt mit dem stets gutgelaunten Hans Galliker ins piemontesische Kernland.
Wie im letzten Beitrag vor Wochenfrist in Betracht gezogen, liefere ich heute Einblicke in die damaligen Bestseller der Zukunftsforscher Alvin Toffler und John Naisbitt. Sie unterscheiden sich durch ihre zuversichtlichere Stimmung von den alarmistischen Megastudien, die letzte Woche besprochen wurden. Dies gilt für Naisbitt eher als für Toffler. In seinem Buch 'Eco-Spasm' von 1975 verwies Toffler dann schon - ähnlich den warnenden Botschaften von 'Global 2000' und den Berichten des Worldwatch Institute - auf die ökonomischen und ökologischen Belastungsgrenzen einer einseitig auf Wachstum ausgerichteten Gesellschaft.
Kurz vor der Volksabstimmung über die rabiate Erbschaftssteuer-Initiative der Jungsozialisten lancierte der politisch engagierte Milliardär Alfred "Fredy" Gantner die Idee einer progressiven Steuer auf sehr grosse Vermögen. Die von Gantner angeregten progressiven Steuersätze sind so moderat gewählt, dass kaum Steuerflucht oder sonstige wohlfahrtsmindernde Verhaltensanpassungen zu erwarten wären. Aus ökonomischer Sicht hat eine moderate progressive Vermögenssteuer ihren Reiz, wenn dadurch schädlichere andere Steuern reduziert werden können.
Die Ankündigung der DeepSeek-KI hat die Finanzmärkte etwas durchgeschüttelt. Regelmässig erreichen uns im Westen neue Schockgeschichten von chinesischen Wundertaten. Dass chinesische e-Autos eher früher als später die europäischen Märkte erfolgversprechend angreifen würden, war mir schon im Herbst 2019 klar, als ich auf einer Chinareise in den Grosstädten die Schauräume mit neuen e-Modellen des grössten Herstellers BYD bewundern konnte.
An einer Veranstaltung des Liberalen Instituts vom 14. Oktober in Zürich zum Phänomen Javier Milei, dem libertären Staatspräsidenten von Argentinien, gab es anschliessend an ein Referat des Milei-Freundes, Buchautors und Professors Philipp Bagus einen Apero an runden Stehtischen.
Wer den Begriff „General Purpose Technologies“ oder kurz GPTs noch nie gehört hat, kann sich auf YouTube das Referat der prominenten Ökonomin Mariana Mazzucato bei der norwegischen Investment-Firma Skagen Fondene anschauen.