Auch aus alltäglichen Ereignissen lassen sich oft anregende ökonomische Einsichten gewinnen. Interessant sind sie dann, wenn sie sich für eine Verallgemeinerung eignen. Natürlich fallen solche Ereignisse nicht unbedingt jedem und jeder auf. Es braucht ein gewisses Mass an ökonomisch unterfütterter Sensibilität - oder Verbildung. Am Sonntag, dem 20. Juli, fielen mir im Strandbad Niederuster die vielen nicht vermieteten Liegestühle auf. Sie fielen mir vor allem deshalb auf, weil bis im letzten Jahr an schönen Wochenenden alle Liegestühle jeweils wenige Minuten nach Öffnung des Strandbades weg waren.
Wenn andere entwickelte Demokratien im Abwärtstrend sind, und man steht immer noch besser da als diese, schliesst dies nicht aus, dass man sich selbst auf schiefer Bahn befindet. Dass dies auf die Schweiz zutrifft, dafür gibt es seit einiger Zeit genügend Anzeichen. Nicht zufällig hatte jüngst ein Dokumentarfilm des früheren Fernseh-Journalisten Reto Brennwald mit dem Titel "Das Erfolgsgeheimnis der Schweiz" Première. Dem Titel widersprechend, geht es um eine kritische Sicht problematischer Trends: immer mehr Staat, Umverteilung und Bürokratie.
In der Schweiz wird gebaut und renoviert wie verrückt, auch am Strassennetz. In der Stadt Zürich gibt es immer mindestens 150 Baustellen im Bereich Tiefbau/Strassen/Leitungen.
In den S-Zügen der Region Zürich werden die Zugreisenden gegenwärtig mit diesem Poster an der...
In Deutschland protestieren grüne Politiker gerade gegen den Ausbau von Autobahnen im Rahmen der geplanten...
Zu den menschengemachten Staus vor den Portalen des Gotthard-Strassentunnels Am Donnerstag, 29. September, meldete Radio...