Über Chinas Energiepolitik kursieren allerhand stereotype Floskeln. Einerseits liest man von einem enormen Zubau von Solar- und Windenergie. Auch bei der fast CO2-freien Kernenergie machen die Chinesen auf Tempo, technologisch und produktionsmässig. Anderseits wird China mit seinem massiven Zubau von Kohlekraftwerken auch immer wieder als Hauptverursacher des weltweiten CO2-Ausstosses angeprangert. Was ist nun richtig? Könnte beides zutreffen? Jüngst entdeckte ich auf einer Online-Newsplattform die neusten Daten aus dem 'Statistical Review of World Energy'.
Bei der Abstimmung über Doris Leuthards Energiegesetz im Mai 2017 wurde der Bevölkerung ein weitgehend autarkes Energiesystem vorgegaukelt. In der Bevölkerung sind Autarkieträume verbreitet, auch beim Thema Energie. Mein Fazit gleich vorweg: Grüne Energiepolitik bedeutet nicht Autonomie – ganz im Gegenteil. Dazu hatte ich meine Argumente bereits vor rund drei Jahren in einem Artikel in der Weltwoche dargelegt. Heute ergänze ich diesen mit zwei neuen ausländischen Stimmen.
Immer deutlicher zeigt sich der Irrweg, auf den die Schweiz mit der Fukushima-Leuthard-Energiewende mit Atomausstieg eingeschwenkt ist. Inzwischen ist gemäss einer neuen repräsentativen Umfrage, die das Umfrageinstitut Sotomo für die Zeitung "Blick" durchführte, mehr als die Hälfte der Stimmberechtigten für einen Ausstieg aus dem Atomausstieg. Das Projekt Energiewende basierte seit Beginn auf wackeligen bis unrealistischen Annahmen.
Die deutsche Finanz-Plattform "wikifolio" publizierte am 16. Mai eine Agenturmeldung über den vom belgischen Parlament beschlossenen Ausstieg aus dem "Atomausstieg". "wikifolio" fügte im Kommentar dazu noch an, dass es immer wieder deutsche Forderungen nach der Stilllegung von belgischen Kernkraftwerken nahe der deutsch-belgischen Grenze gegeben habe. Der deutsche Energiewende-Alleingang lässt Nachbarländer nicht unberührt.
Diese Woche wurde ihr Blog-Autor von einer Grippe niedergestreckt. In der noch andauernden Phase der Rekonvaleszenz erlaube ich mir einen nicht so anstrengenden Beitrag. Heute nahm es mich wunder, wie sich eine bestimmte Anlagekategorie entwicklet hat, von der ich mich vor einiger Zeit getrennt hatte. Seit Beginn im Jahr 2007 erzielte die Investition eine annualisierte „Rendite“ von minus 6,24%!
Die schwedische Energieministerin Ebba Busch erklärt lächelnd, aber glasklar, wie sich die Deutschen mit ihrer stur-grünen Energiewende in der europäischen Energiepolitik wie der Elefant im Porzellanladen aufführen.